Die Kujau-Vernissagen bei den
"Kunststraßen" wurden (unser Bild) zum kleinen Volksfest vor der
Galerie Tauber mit Freibier und Bratwürsten, Jazz-Konzerten und Fernseh-
und Presseteams. Foto: Kurt Tauber
20
Ausstellungen in zehn Orten
Das
Projekt Kunststraße Fränkische Schweiz war eine Gemeinschaftsveranstaltung
der Galerie Elisabeth Tauber in Pegnitz und der Tourismuszentrale Fränkische
Schweiz in Ebermannstadt.
Unterstützt wurde die Aktion vom Hauptverein des Fränkische-Schweiz-Vereins
und einer Vielzahl von privaten Sponsoren, darunter auch der Nordbayerische
Kurier in Bayreuth. Vom 1. Mai bis 30. Oktober 1993 wurden in zehn Orten
in der Fränkischen Schweiz im Städtedreieck Nürnberg - Bamberg
- Bayreuth nicht weniger als 20 Kunstausstellungen
angeboten, davon 16 von der Galerie Tauber. Darunter eine Gemeinschaftsausstellung
im Fränkische-Schweiz-Museum in Tüchersfeld mit Vergabe eines
Kunstpreises der Kreissparkasse Bayreuth-Pegnitz und eine Kunstausstellung
mit Werken von Hitlertagebuchfälscher Konrad Kujau in Pegnitz. Ein
eigenes Logo wurde kreiert, ein Prospekt in 10.000 Exemplaren Auflage gedruckt.
Ein riesiges Presseecho rief zehntausende Besucher auf den Plan. Verschiedene
kleinere Aktionen konnten in der Folgezeit diese Dimensionen nicht mehr
erreichen.
Der
Geschäftsbetrieb der Firma Galerie Elisabeth
Tauber wurde im Sommer 2006 eingestellt. Linienführung
der Kunststraße 1993 -
Terminplan
1993
Zehn
Jahre Galerie Elisabeth Tauber
- Star der Kunststraße:
Kujau
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