Erfinder
der Aqua-Pen-Art
Karl
B. Kahn wurde am 4. Oktober 1945 in Regensburg geboren und ist in Rückersdorf
bei Nürnberg aufgewachsen.
Die
Ausbildung für Kunsterzieher an Volksschulen hat er am Staatsinstitut
V in Nürnberg absolviert. Franz Vornberger war dort einer seiner wichtigsten
Lehrer.
Im
Jahre 1974 sind seine ersten Aqua-Pen-Bilder entstanden. Diese Aqua-pen-Technik
(hier ein Beispiel) hat Kahn ausgebaut und weiterentwickelt: "Sie
ist meines Wissens einmalig in der Bundesrepublik", bemerkt er nicht ohne
Stolz.
Diese
Technik erklärt er so: "Mit verschiedenen Radiernadeln ritze ich eine
Zeichnung in festes Papier. Eine ausgewählte Grundierung macht dann
die Grafik, welche das Wasser mit den Farben wie ein Löschpapier aufsaugt,
sichtbar.
Im
Wechselspiel zur vorgegebenen Zeichnung male ich mit Tuschen und anderen
Farben, denen ich gerne Metallpulver beigebe, mein Bild fertig. Manchmal
kommen noch Einzeichnungen dazu."
Seiner
Umgebung entnimmt er Formen und Gestalt, Bewegung und Stillstand, sowie
Farbe und Licht.
Zuweilen
hilft ihm ein gutes Foto oder eine detailfreudige Skizze aus seinem Block,
sich nach einiger Zeit an den Zeitpunkt des interessierten und bewussten
Sehens zu erinnern.
Kahn:
"Natürlich speichere ich zu diesen visuellen Eindrücken auch
die dabei empfundenen Gefühle und seelischen Berührungen. Die
vereinfachte und bildnerisch komponierte Wiedergabe, ich nenne diese Technik
Aqua-Pen-Art, setzt mein Sehen und Empfinden in Grafik und Farbe um.
"
Zum
viel gefeierten Jahrtausendwechsel hat Karl B. Kahn eigens eine Serie von
drei ausgesprochen preisgünstigen Millenniums-Grafiken
entwickelt, die von der Galerie Elisabeth Tauber verlegt wurde und exklusiv
vertrieben wird. Es handelt sich hierbei um sorgfältig hergestellte,
limitierte, nummerierte und handsignierte Reproduktionen von drei Tuschezeichnungen.
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